Partnerschule Limoges

 

Schüleraustausch im September 2012 - hier geht es zu den Bilder!

 

Eine Woche in Frankreich -Juchhu!!

Im September 2012 machten sich wieder 37 Schüler und 5 Begleitpersonen auf den Weg nach Limoges.
"Was erwartet uns in Limoges? Wie ist die Schule? Wie ist das Essen - schmeckt es mir? Wie ist das Hotel?……. Und am Ende: Paris?" Das sind nur einige der Fragen, die den Schülern auf der langen Fahrt durch den Kopf gingen.
Nach 12 Stunden Anreise waren wir endlich in Limoges und wurden herzlich von den Franzosen empfangen. Eine Frage war nun geklärt: Das Hotel lag im Grünen und wir hatten Doppelzimmer.
Am nächsten Tag klärte sich eine weitere Frage: "Wie ist das Essen?" Eben französisch.
Und wie funktioniert eine Mensa?? Wie eine Mensa!!!
Von der Schulleiterin und französischen Schülern wurden uns die Schule und das Schulsystem nahe gebracht. Beim Rundgang über das Schulgelände konnte eine Schülergruppe die Geburt eines Kalbes beobachten. Andere sahen beim Schmied beim Beschlagen von Pferden zu.
Auch an den folgenden Tagen bekamen wir viel zu sehen: Limoges, der Dom und seine Gärten, die Markthalle und die Altstadt. Wir besichtigten auch eine Handschuhfabrik, die noch wirklich in Handarbeit die edlen Stücke herstellt. Auch Madonna hat hier schon gekauft.

 

Wir fuhren zu einer Porzellanmanufaktur, die auch vornehme Hotels beliefert und für uns Normalverbraucher unerschwingliche Service herstellt. Im Haus des Emails stellten wir selbst ein Emailschmuckstück her.In Oradur sur Glane sahen wir die Ruinen der fürchterlichen Ereignisse während des zweiten Weltkrieges. Das düstere Wetter verstärkt die Eindrücke noch. Am meisten beeindruckte aber die Stelle, an der eine Frau aus ca. 3-4 Metern Höhe aus einem Kirchenfenster in die Tiefe sprang, um ihr Leben zu retten. Wir waren tief betroffen.
Im Kindergarten erlebten unsere angehenden Kinderpfleger ein ganz anderes System als bei uns. Es ist alles verschulter. Schon die 3-Jährigen lernen die Buchstaben, Monate, Tage und das Datum. Die Gruppe der Hauswirtschafter besuchte ein Seniorenheim und die dritte Gruppe einen Bäcker.
Der Empfang im Rathaus gehörte natürlich genauso zum Programm, wie ein Abschiedsessen in einem französischen Lokal.
Und am Samstag ging es nach Paris. "Wow, ist die Stadt groß!" Wir sahen das Centre Pompidou, Sacré Coeur, das Künstlerviertel Montmartre, den Triumpfbogen, das Moulin Rouge, die Champs Élysée, die Tuilerien, den Louvre, die Metro, und…..den Eiffelturm. Zum Abschluss machten wir noch eine Bootsfahrt auf der Seine. Und das alles in 10 Stunden.
Am Sonntagmorgen landeten wir alle wieder wohlbehalten und mit vielen Erlebnissen und Eindrücken reicher, nach einer Nachtfahrt in Fürth.
Und nun sag noch einmal jemand das wäre Urlaub! Den hätten wir uns danach wirklich verdient.

 

 

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