Holztechnik: Gesellenstückaustellung Schreiner und Abschlussprüfung

 

30° im Schatten - angehende Schreinhandwerker schwitzen bei der Gesellenprüfung

Ausstellung der Gesellenstücke der Schreiner an der BS I Fürth

Abschlussprüfung im Schreinerhandwerk an der BS I Fürth

Gesellenstückausstellung 2006

Fürth - In der Zeit vom 16. bis 18. Juli 2007, fand an der Berufsschule I in Fürth bei 30° im Schatten die praktische Abschlussprüfung für angehende Schreinergesellen statt. Von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr schreinerten die Berufsschüler ein Puppenbett aus Massivholz. Ein weitere Höhepunkt in der Gesellenprüfung war dann die Ausstellung der Gesellenstücke am Samstag, den 21. Juli an der Staatlichen Berufsschule I in Fürth.

Nach dreijähriger Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule I in Fürth ist die praktische Arbeitsprobe, neben der theoretischen Prüfung, ein Teil der Abschlussprüfung zum Schreinergesellen. Die Schüler hatten für die Herstellung des Puppenbettes acht Stunden Zeit. Es wurden aus den technischen Zeichnungen Materiallisten erstellt, Holz zugeschnitten, Holzverbindungen erstellt und zu Letzt zusammengefügt und geschliffen.

 

praktische Arbeitsprobe Puppenbett

Das Ergebnis

 

Ein weitere Höhepunkt in der Gesellenprüfung fand am Samstag, den 21. Juli an der BS I Fürth statt. Hier wurden die Gesellenstücke der Jungschreiner ausgestellt und die besten Gesellenstücke mit dem Preis "Die gute Form" geehrt. Horst Däumler, Obermeister der Schreinerinnung Fürth, eröffnete die Veranstaltung mit Grußworten und bedankte sich bei allen an der Ausbildung Beteiligten, die mit viel Engagement die angehenden Schreiner auf ihren Ausbildungsweg begleiten. In 80 bis 120 Arbeitsstunden fertigten die Lehrlinge mit großem Geschick und handwerklichem Können im Ausbildungsbetrieb ihre Gesellenstücke an. "Keine Möbelstücke von der Stange", mit diesen Worten lobte der Obermeister Däumler die Kreativität und die Ideen der Junggesellen.

Obermeister Däumler

Bei der Ansprache!

 

Mittelpunkt der Veranstaltung war die Ehrung der "Junggesellen", mit dem Preis, "Die Gute Form - Schreiner gestalten ihr Gesellenstück". Dieser bayernweite Innungswettbewerb wurde von Herrn Moertel, Architekt aus Cadolzburg, als Vorsitzender der Jury, moderiert. Das Design, die Holzauswahl und die Pfiffigkeit der Gesellenstücke standen hierbei im Vordergrund.
Den zweiten Preis erhielt Boris Bott, Auszubildender der Schreinerei Milkan aus Rosstal, für seinen Schreibtisch aus Ebenholz. Der Tisch zeichnet sich vor allem durch seinen leichten und schwebenden Charakter und seine Funktionalität aus.
Der erste Preis ging an Florian Schneider, Auszubildender der Schreinerei Sauber aus Stein, für seinen Couchtisch mit integrierter Bar aus Mooreiche. Dieses zeitlose Möbelstück erhält seine Besonderheit durch kleine, liebevolle Details.

 

1. Preis - Florian Schneider

2. Preis - Boris Bott

1. Preis: Florian Schneider - Couchtisch

2. Preis: Boris Bott - Schreibtisch

 

Die Preisträger mit Juri und Innung!

 

Darüber hinaus stellten am Samstag die Schreinerlehrlinge des ersten Ausbildungsjahres ihre kleinen Möbelstücke aus. Das erste Jahr in der Ausbildung zum Schreiner erfolgt im Berufsgrundschuljahr, welches vollzeitig an der BS I Fürth angeboten wird. In diesem Schuljahr werden sowohl in praktischer, als auch theoretischer Hinsicht die Grundlagen für die Berufsausbildung gelegt. Danach erfolgt eine duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. Für das erste Lehrjahr ist noch kein Ausbildungsvertrag notwendig und die Berufsschule I hat für das kommende Schuljahr noch einige Plätze frei.
Für das leibliche Wohl der Besucher dieser Ausstellung sorgte das Lehrerteam des Fachbereiches Holzes.
Auch dieses Jahr war die traditionelle Veranstaltung bei sonnigem Wetter rundum gelungen und gut besucht.

Pech gehabt!
Und zu guter Letzt: "Unsere verletzten Prüflinge!"

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