Nahrung: Weihnachtsgeschichten der Klasse NFB 12a

Die Schülerinnen der Klasse NFB 12a schrieben unter der Anleitung von Frau Wojtenek in arbeitsteiliger Gruppenarbeit in der Weihnachtswoche eine Weihnachtsgeschichte.

 

Weihnachtstraumfrau

Es war einmal vor langer Zeit, ein kubanisches Christkind, das in Deutschland aushelfen musste. Hansi und sein Vater Franz hatten kein Geld für Geschenke. Sie lebten im Wald, in einer alten Hütte. Die alte Hexe war ausgezogen um in Kuba eine Strandvilla zu kaufen, darum hatte sie den beiden die Hütte als Weihnachtsgeschenk überlassen.
Im kalten Schneeregen ging Franz los um einen großen Tannenbaum zu besorgen. Nachdem es dunkel geworden war, verirrte sich Franz im Wald. Plötzlich ging ein Licht an. Vor ihm stand eine, seine Traumfrau.
Zwar hatte sie einen großen Hintern, doch konnte sie bestimmt gut kochen und ein Mamaersatz für Hansi sein. Franz nahm seine Traumfrau Brunhilde an die Hand um sie Hansi vorzustellen.

    

Hansi war sofort von ihr begeistert. "Weihnachten ist gerettet!" schrie Hansi und fiel Brunhilde in die Arme.
Alle machten sich schick um gemeinsam zu feiern. Auf einmal ging die Türe auf und jemand sagte: "Brunhilde komm´ aus der Hütte heraus ich habe für dich ein Geschenk": Mit großen Äugen sah sie aus der Tür. "Ein Sofa für mich. Jetzt kann ich mich zu euch an den Tisch setzen und mache keinen Stuhl kaputt". Für Franzi hatte das Christkind eine rote Krawatte mit blauen Punkten mitgebracht. Keiner musste sich Sorgen machen, da sie kein Geld hatten um in der Stadt Geschenke zu kaufen.
Das Christkind hatte seine Mission erfüllt und ging nach Kuba zurück. Brunhilde, Hansi und Franz sind jetzt eine kleine, dicke aber glückliche Familie.


Die misslungene Weihnachtszeit

Als ich vergangene Woche auf der Arbeit viele Kunden bedient habe, den Laden säuberte und nebenbei Plätzchen und Stollen verpackt habe, kamen im Hintergrund nervige Weihnachtslieder aus dem Radio.
Endlich war dann der stressige Arbeitstag vorbei und ich konnte mich den schöneren Dingen widmen. Trotz des kalten und regnerischen Wetters entschied ich mich dazu in die Stadt zu gehen und Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Ich kaufte für die Weihnachstgeschenke passendes Geschenkpapier in vielen bunten Farben. Am nächsten Tag wachte ich mit Fieber und Schnupfen im Bett auf und konnte deswegen nicht wieder zur Arbeit gehen.

    

Ich nahm dann Tabletten und machte mir einen heißen Tee und legte mich anschließend wieder ins Bett und schlief darauf wieder ein.
Ich träumte davon mit meinem Traummann auf Jamaika einen wunderschönen Urlaub zu verbringen. Er versprach mir ein wertvollstes teueres Geschenk zu schenken. Ich hatte mich schon wahnsinnig darauf gefreut. Als ich dann das Geschenk auspackte kamen komische Sachen zu Vorschein. Ich war enttäuscht. Am Boden zerstört fing ich das Weinen an. Als Wiedergutmachung lud er mich zum Essen ein.
Aber das war ja bloß ein Traum!
Ich hoffe dieser Traum wird niemals in Erfüllung gehen.


Christiane, Kerstin, Julia, Nadja, Irene

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