Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus

Aktionen im Schuljahr 2011/12

 

Zeitzeugengespräch

Schule ohne Rassismus - Mai 2012

 Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust
 Überlebenden Herrn Rosenbach

 

Am 10. Mai fand an unserer Schule im Rahmen des Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Projektes ein Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust Überlebenden Herrn Rosenbach statt.

 

Herr Franz Rosenbach (geb. 1927) wurde von den Nationalsozialisten verfolgt, weil er der Gruppe der "Sinti" angehört.
In einer bewegenden Rückschau erzählte er uns seinen qualvollen Leidensweg durch die verschiedenen Konzentrationslager, von Auschwitz-Birkenau, über Buchenwald bis Mittelbau-Dora und einen Todesmarsch.

Frau Birgit Mair vom Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung E. V. moderierte das Zeitzeugengespräch und bettete die Erzählungen in den historischen Kontext ein.

 

Herr Rost eröffnet die Veranstaltung

 

Herr Rosenbach und Frau Mair begrüßen die Schüler

 

Schüler im Gespräch mit Herrn Rosenbach

Schüler verabschieden Herrn Rosenbach

 

Ungefähr 150 Schüler lauschten sehr interessiert den Erzählungen Herrn Rosenbachs.

Die sicherlich schrecklichsten Jahre seines Lebens, die Herr Rosenbach als Jugendlicher in den KZ`s erleben musste, werden uns wohl in langer Erinnerung bleiben und uns ermahnen politischen Zuständen, wie sie zu Zeiten des Nationalsozialismus vorherrschten, aktiv entgegen zu treten.

S.Döhnel
Fachbetreuerin für Sozialkunde

Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus - Januar 2012

 Ausbildung zum Aktiv Coach
 Seminar vom 19.01.- 20.01.2012
 in Würzburg

 

Drei Schülerinnen und ein Schüler haben sich bereiterklärt sich zum Aktiv Coach ausbilden zu lassen, um dann als Multiplikator ihr Wissen an andere Schüler weiterzugeben und um an unserer Schule aktiv gegen Rassismus vorzugehen. Hier der Bericht von Sinem Kiliclar.

 

Wir sind am Donnerstag um 9.00 Uhr in der Jugendbildungsstätte in Würzburg angekommen Die Jugendbildungsstätte ist eine tolle Einrichtung mit einer angenehmen Atmosphäre. Man fühlt sich dort gut aufgehoben. Die Pädagogen und Betreuerinnen Zehra und Marina, die mit uns gearbeitet haben, waren sehr freundlich und offen für alle Fragen die man hatte.
Wir waren insgesamt 12 Schüler, die an dem Seminar teilnahmen. Es war interessant zu erfahren, wie viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen hier vertreten sind.
Bei einer ersten Gesprächsrunde haben uns die Betreuerinnen noch mal die Ziele von SoR-SmC näher gebracht und dann haben wir unsere eigenen Erfahrungen, die wir mit Rassismus gemacht haben geschildert.
Dass Rassismus nicht nur "gegen Ausländer sein" bedeutet, haben die meisten nicht gewusst, was wirklich erstaunlich war.

Nichts hören, nichts sehen, nicht sprechen, aber trotzdem eine gemeinsame Aufgabe bewältigen

Noch erstaunlicher war allerdings, was Rassismus alles umfasst. Schon eine kleine Beleidigung, die für denjenigen, der sie ausspricht ein kleiner Scherz ist, kann für den Betroffenen eine Beleidigung darstellen. Wir haben dieses Thema weiter vertieft und außerdem haben wir gelernt, dass wir aktiv sein müssen, um in dieser Welt etwas zu bewegen, was leider von vielen unterschätzt wird. Das heißt auch, dass wir nicht wegschauen sollen, wenn unsere Mitmenschen von anderen gemobbt oder diskriminiert werden
Wir haben uns auch kreativ betätigt. Da Rassismus viele Themenbereiche beinhaltet, haben wir jeweils ein Thema aufgegriffen und uns zeichnerisch, mit Musik oder mittels Filmen damit befasst. Es hat Spaß gemacht in kleinen Grüppchen mit den anderen zusammenzuarbeiten. Wir haben meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet, was uns Zehra und Marina bestätigt haben.

 

Vorurteile bringen nichts! Mach die Schublade auf und nicht zu!

Natürlich gab es dazwischen auch genug zu Essen und zu Trinken, damit wir fit blieben und weiterhin gute Ideen hatten.
Am nächsten Tag haben wir die Themen noch mal aufgegriffen, Schwerpunkt war es aber zu lernen, wie wir unser Wissen an unsere Mitschüler weitergeben können. Wir haben in zwei Gruppen Projekte ausgearbeitet, Zehra und Marina haben uns gute Tipps gegeben, wie wir unsere Arbeit umsetzen können. Sie wollen uns auch weiterhin zur Seite stehen, wenn es darum geht an den Schulen aktiv zu werden. Es waren zwei sehr informative Tage mit dem Team und den anderen Schülern und es ist es Wert, seine Zeit zu opfern, um an so einem Seminar mitzuwirken. Man nimmt viel mit und ändert seine Ansichten. Ich würde es jederzeit wiederholen.

Die sind wirklich bei der Sache!

 

Engagement lohnt sich

Außenseiter, anders sein oder einzigartig? Jasmin erklärt uns das.

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